working across scales, contexts and formats
hello!
Mich interessiert, wie Städte, Gebäude und Freiräume auf neue gesellschaftliche, ökologische und kulturelle Anforderungen reagieren können. Zwischen Forschung, Entwurf und Gestaltung entwickle ich räumliche Konzepte, die Bestehendes hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen.
DESIGNING SPACE ACROSS SCALES.
”Wir brauchen den Mut zu unkonventionellen Lösungen und die Bereitschaft, einen gewissen Raum der Unplanbarkeit zuzulassen.”
about:
Researcher and Lecturer seit 2022 - am Lehrstuhl für Territorial Design und Urban Planning, Leibniz Universität Hannover
Gastdozentin für Technik und Methoden seit 2021 - an der Hochschule Hannover, Fakultät III, Design und Medien
Independent practice Architecture · Urban Design · Interior
SELECTED / CURRENT WORK
based in Hannover · working across scales
EINBLICK IN MEINE ForschungWALK THE LINE
31 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung sind die Spuren der ehemaligen innerdeutschen Grenze noch immer sichtbar – in Landschaften, Strukturen und den Köpfen vieler Menschen. Die Studie Walk the Line untersucht die Potenziale dieser Grenzräume am Beispiel des Eichsfelds und entwickelt neue Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft von Stadt und Land.
Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie können wir die Qualitäten des ländlichen Raumes entlang der Grenze neu aufzeigen?“
Statt die ehemalige Grenze ausschließlich als „Grünes Band“ zu betrachten, versteht die Arbeit sie als Raum für neue Kooperationen, Mobilität und regionale Entwicklung. Durch bessere Vernetzung, die Reaktivierung historischer Bahnverbindungen und gemeinsame Strategien für Tourismus, Wohnen und Kultur entstehen Zukunftsbilder für eine resiliente und nachhaltige Region.
Walk the Line zeigt, wie Kooperationen über alte Grenzen hinweg neue Zentren, kurze Wege und eine höhere Lebensqualität schaffen können. Im Fokus stehen lebendige Kleinstädte, innovative Nutzungskonzepte für Leerstände, generationenübergreifende Quartiere und öffentliche Räume als Orte der Begegnung. Die Arbeit versteht sich als Plädoyer für Mut, Zusammenarbeit und neue Denkweisen im ländlichen Raum. Denn die entscheidende Frage bleibt: „Wie leben wir morgen zusammen?“ Die Antwort liegt in einer stärkeren Verbindung von Stadt und Land, in kultureller Identität, nachhaltiger Mobilität und der Bereitschaft, gesellschaftliche Grenzen hinter uns zu lassen.
„Weil ein Zurückkommen nie Aufgeben bedeutet.“
- Masterthesis 2021
Auszeichnungen:
research, practice, learning
„IN ALLEN GRENZEN IST
AUCH ETWAS POSITIVES.“
© IMMANUEL KANT